Meine Apps, Websites und Gadgets 2016

Wie auch im letzten Jahr stelle ich euch an dieser Stelle meine persönlichen Lieblinge aus der Techwelt vor.  Etwas spät, mittlerweile ist es Feb 2017 und ich hocke gerade auf der Terrasse meines Bruders in Australien/Cairns, es regnet, also dachte ich mir, schreibst du den Beitrag endlich mal fertig. Viel Spaß!

10. Chromecast

Ein Chromecast ist eine äußerst praktische Angelegenheit. In den TV gesteckt und schon kann man (all) seine Videos vom Smartphone an den TV übertragen. Dabei ist es egal ob man nun Android oder iPhone User ist. Die App-Vielfallt, die diesen Service unterstützen, ist auf beiden Plattformen so gut wie identisch. Gerade die einfache Verbindung von YouTube macht dieses kleine Dingsi zu einem wirklich praktischen Stück Technik.
Letztes Jahr hatte ich ja schon über den Chromecast Audio geschrieben, und dieser vollwertige Chromecast gehört auf jeden Fall auch in diese Liste.

9. Airflow App

Ab und an mag ich auch gerne mal einen Film, der lokal auf meiner Platte schlummert an den Chromecast übertragen. Airflow! Das ist quasi ein VLC Media Player für Chromecast. Kostenlos. Es gibt auch kostenpflichtige Varianten aber diese haben leider nicht ansatzweise den Umfang von Airflow. Danke Internet!

8. Things

Todo Apps. Es gibt unzählige, und ich kann mit stolz behaupten, ich habe ALLE, ja WIRKLICH ALLE ausprobiert. Ein Trauerspiel in 99999+ Akten. Keines der am Markt verfügbaren Apps bieten einen kompletten Umfang wie ich es brauche. Gut, ich suche vielleicht eine Eierlegende Wollmilchsau aber bei diesem Markt könnte man doch eigentlich vermuten, dass es sowas gibt. Denkste. NICHTS. Das kleinste Übel ist Things. Vom Grundumfang wirklich gut, aber super teuer. Sieht aber sehr gut aus und ist wirklich durchdacht und für meine Zwecke brauchbar.

7. Samsung TV

Mein erster TV. Also, so richtig. Woooahhh!

6. WordPress

WordPress ist wirklich toll. Manchmal Zweifel ich an dem System. Hackings, Sicherheitslücken, dadurch immer wieder ein beliebtes Ziel von Script Kiddies. Aber alles in Allem ist es ein CMS, welches meiner Meinung ermöglich hat, Journalismus massenkompatibel zu machen. Jeder kann bloggen. Es ist schnell installiert, eingerichtet und kann sehr einfach, durch die großartige Community erweitert werden. Außerdem verdiene ich mit diesem System ein Großteil meiner Brötchen. And this is fun (most of the time), i can tell you.

5. VueJS

VueJS. Ein Statement für JavaScript. Ich arbeite ja beim BR in der SEP Abteilung, und diese schwört auf ReactJS. Hab` ich auch probiert. Aber so richtig Spaß hat das nicht gemacht. Immer wieder bin ich in Fallstricke geplumpst und konnte nur mit umständlichen Methoden diese umgehen. Vom Build Prozess mal abgesehen. Das ist jetzt auch kein Rant oder so, ReactJS hat sicher seine Daseinsberechtigung. Aber VueJS, man, its so simple. So clean. So elegant. Wenn du ein Webentwickler bist und davon noch nie was gehört hast, wird es wirklich Zeit es zu probieren.

4. Laravel

Ein PHP Framework mit einer unglaublich großen und tollen Community. Wer vor hat in PHP ein WebApp zu programmieren, dem sei das wärmstens ans Herz gelegt. Es ist schnell, trotz der Komplexität einfach zu erlernen und es gibt laracasts.com.  Außerdem bringt es von Haus aus VueJS als JavaScript Framework mit.

3. Git Tower

 

Holy … Es gibt tatsächlich Programmierer die ohne Git coden. Extrem fahrlässig meiner Meinung nach. Die Hürde ist groß (Büschen wie Gitarre spielen) aber dann brauch man sich nie wieder sorgen, um das eine mal zu viel cmd-z machen. Git regelt das. Und Git Tower ist eine App, die mir persönlich die Konzepte und Funktionsweisen von Git grafisch sehr gut näher gebracht hat. Kostet was, aber ist das Beste, in das Programmierer investieren können. Tut euch bitte den gefallen. Ohne Git sollte man kein neues Projekt starten!

2. HTC Vive

Nachdem ich die Oculus auch schon getestet hatte war es nun an der Zeit der HTC Vive unter die Lupe zu nehmen. GEIL! Endlich mit der VR interagieren! Die Auflösung ist immer noch mist. Das wird in den nächsten Jahren aber sicher noch besser.

Ich bin sehr gespannt was die Zukunft bringt.

 

1. Sublime Text + Material-ThemeOperatorMono-Book

Das Setup fahre ich seit ca. 6 Monaten und habe mich an der tollen Farben, der wunderschönen Font und der minimalen UI von Sublime noch nicht satt gesehen. Es ist jedes Mal ein vergnügen den Code zu sehen und zu bearbeiten. Ich kann mir nicht mehr Vorstellen ein anderes Setup zu verwenden.

Der Screenshot ist übrigens aus dem Spiel, was ich mit zwei Kollegen in VueJS gebaut habe. ❤️

 

One more Thing

Apple Watch

Ja ja, ein Gadget was niemand so richtig braucht. Aber ich finds sehr cool. In erster Linie weil es ein Geschenk von meinem Bruder war und Dinge dann ja noch viel toller sind. Nach einer Woche der Nutzung will ich es aber nicht mehr missen.

 

Meine Apps, Webseiten und Gadgets 2015

Ich wollte euch mal meine Apps, Tools, Webseiten und Gadgets vorstellen, die mir in 2015 besonders viel Freude gemacht haben.

Meine Top: 10.

seafile
# 10 Seafile

Seafile ist eine opensource Dropbox für den eigenen Server (BYOS – Bring Your Own Server), die meines Erachtens nicht nur sicherer als Dropbox ist, sonder auch um einiges effizienter und performanter daher kommt. Alleine die Strukturierung in Bibliotheken, welche man explizit verschlüsseln kann ist ein großer Vorteil. Diese Bibs können auch gesondert voneinander gesynct werden. Auf meinem Macbook, welches zuhause steht sind zB nur 2 Bibs immer mit der Server synchron, wohin gegen mein Arbeitsmacbook alle Bibs synchron hält. Selbst mein Dev Verzeichnis mit 10.000senden NPM Packagefiles liegt dort und ich hab bisher weder Probleme mit der Akkulaufzeit, noch Probleme mit Confict Files. Für Leute die Wissen das man ein rm -rf /* nicht ins Terminal tippt, ist das Paket auch schnell auf einem Cloudserver installiert und ich bin seit Version 3 dabei. Mittlerweile bin ich bei Version 5 und habe jedes Update ausgeführt UND NIE Probleme gehabt. Des Weiteren ist der große Vorteil, dass ich per Webdav Schnittstelle zugreifen kann und somit viele iPhone und Android Apps kompatibel sind. Es gibt aber natürlich auch eigene Apps die auch ohne gezeter genau das machen was sie sollen. Ein weiteres absolutes Killerfeature ist außerdem, dass man Verzeichnisse als Upload freigeben kann (Nimm das DROPBOX!). Sprich meine Kunden können ohne Schwierigkeiten Dateien hochladen und ich bekomme eine Benachrichtung wenn das passiert ist. Selbstverständlich kann man auch Dateien oder Verzeichnisse über einen Link teilen.

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# 9 Pocket Casts

Dieses Jahr habe ich Podcasts für mich entdeckt und natürlich braucht man dafür eine passende podcatcher App. Pocket Casts ist so eine App zum Abonnieren und hören von Podcasts. Das praktische daran es gibt nicht nur schicke Apps für Android und iPhone sonder auch einen prktischen und schlanken Webclient. Ich habe so meine Podcasts immer an einer zentralen Stelle gesammelt und kann direkt hören und abbonieren. PocketCasts bietet auch einen Index und somit eine Suchfunktionen aller möglichen verhandenen Podcasts im Netz.

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# 8 iPhone 6s

Ich hab mit mit meiner Vertragsverlängerung ein iPhone gegönnt. Versteht mich nicht falsch ich nutze mein Nexus 5 immer noch (Internetfreigabe im Zug z.B.) aber das iPhone macht vieles besser. Es ist zwar nur ein 1780 mAh Akku verbaut aber das Teil will einfach nicht aufgeben. Ich frage mich wie Apple das macht. iOS scheint was den Akkuhunger angeht sehr sehr effizeint zu sein. Auch die Kamera macht Laune, wenn auch die Kameraapp meiner Meinung nach irgendwie Müll ist. Das ganze Smartphone hab ich mit einer Displayfolie und einem Apple-Ledercase geschützt. Echt schick und fühlt sich toll an. Wer also ein Smartphone braucht und tief in die Tasche greifen will, kauft euch ein iPhone, ihr werdet es nicht bereuer. Und das sage ich als jahrelanger Nexus One bis Nexus 6 Nutzer. Ich bin zufrieden und google nicht mal mehr nach anderen Smartphones.
Ob so ein teures Smartphone sein muss? Auf keinen Fall…

chromecast

# 7 Chromecast Audio

Ich bin ja Vinylsammler und wenn ich auf meiner Stereoanlage Musik gehört habe, dann meist bzw. ausschließlich über Vinyl. Ab und an hab ich ein Klinkenkabel bemüht und das an mein Telefon oder MacBook angeschlossen. Etwas umständlich. Aber jetzt gibt es bei Chromecast Audio von meiner lieblingsdatenkrake Google! Wow! Es ist so einfach, funktioniert wunderbar und lutscht wie Bluetooth Lösungen nicht den Akku meines Smartphones leer denn alle Daten bezieht die Flunder direkt übers WLAN. Auch der Umstand das ich ein iPhone und ein Macbook nutze erschweren die Sache nicht, denn die meisten Apps, auf der Apple Plattform wie zB Google Musik, PocketCasts oder Spotify unterstützen auch die Chromecasts.

Bildschirmfoto 2015-12-27 um 13.39.21#6 Atom

Mein neuer Editor. Nachdem ich sehr lange Zeit Sublime Text 3 als meinen Haupteditor verwendet habe, wurde es Zeit mal wieder Atom zu verwenden. Ich hatte diesen schon einmal in der Beta getestet aber der war so unglaublich langsam und träge, dass ich vorerst bei Sublime geblieben bin. Seit dem ich aber ein Retina Macbook 15″ habe und ordentlich Power, außerdem Atom in einer 1.0 Version erschienen war, hatte ich ihm wieder eine Chance gegeben und siehe da, dass Teil kommt zwar nicht an die Geschwindigkeit von Sublime ran ist aber signifikant verbessert worden. Ich mag im gegensatzt zu Sublime die unkomplizierten Einstellungsmöglichkeiten, den openSource Gedanken und das tolle Default Theme. Sublime findet bei mir auch immer noch Verwendung für schnelle Tätigkeiten wie z.B. eine Config File anpassen oder schnell in einer Datei auf dem Server was ändern. Geht am schnellsten wenn Atom gerade mal nicht läuft.

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#5 Github

Github gehört seit 2 Monaten zu meinem täglichen Werkzeug. Besonders im Team macht das eine Menge Spaß und sehr viel Sinn Git zu nutzen. Natürlich funktioniert Git auch ohne „Hub“ aber das macht nur halb soviel Spaß und, naja wenn man im Team arbeitet, auch nur halb soviel Sinn.
Man findet auf Github eine Menge sehr guter Tools, Libs und Framework im Bereich Webentwicklung.

Eine kleine interaktive Einführung zu den Basics findet ihr hier. Von den Machern selbst.  https://try.github.io

 

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#4 NPM

Der Node Package Manager. Serverseitiges Javascript. Ich habe nicht wirklich viel Ahnung davon, aber der Package Manager, der auch für die Clientseite wunderbar funktioniert hat mir schon eine Menge an Arbeit abgenommen. Das fängt damit an, das man nicht alle Libs ätzend hin und her kopieren muss und sich über Versionen Sorgen macht. Das passiert alles automatisiert. Wie genau, zeigt meine #3 im folgenden.

#3 Gulp

Gulp! Prost Mahlzeit! Was eine tolle Sache! Ich hatte mich vor 1 Jahr mal etwas oberflächlich mit Grunt auseinander gesetzt aber nie den tieferen Sinn gesehen. Irgendwie war das etwas holperig. Aber Gulp ist der Knaller! Durch den „Streamlined Prozess“ ist einfach jede Aufgabe in der Webentwicklung automatisert abbildbar. SASS, CONCAT, RELEASE, .. etc etc. Dabei wird das Ganze als NPM Package installiert und läßt sich dann auch vielfälltig mit anderen NPM Packages erweitern. Selbst ein automatisierter FTP Upload oder ein GIT Workflow lassen sich hier easy abbilden. Der einstieg ist etwas schwierig aber sobald man die ersten Hürden genommen hat, ist vieles nur Copy und Paste.

Im folgenden mal ein Release Prozess den ich mit dem Eric Teubert zusammen gebastelt und ausgearbeitet habe.

http://git.io/vE1j6

Etwas vereinfacht gesagt wird ein neuer Branch/Version Tag erstellt der alle wichtigen gebauten Files enthält und keine Sourcefiles in das Theme lädt. Fantastisch!

 

Bildschirmfoto 2015-12-27 um 12.44.36
#2 Google Photos

Ohhhhjaaaaa. Google Photos, meine #2 dieses Jahr. Ich liebe das Ding. Alle meine Fotos an einem zentralen Ort, immer erreichbar (soweit man Netz hat) und im Zugriff. Dazu kommt eine schicke Webversion und tolle Apps für iOS und Android. Außerdem ein Uploader für den Desktop. Und das wertvollste, kein Speicherlimit. Google verwendet hier wohl eine eigene Kompression die Bilder sehr effizient speichert. Unkomprimierte Bilder werden allerdings berechnet. Man sieht der Unterschied aber kaum, bis garnicht. Es ist jetzt auch endlich Möglich geteilte Alben zu erstellen und gemeinsam kann man die dann befüllen. Alles in allem eine Photo Software auf die ich seit langem gewartet habe. Achja, liegt alles auf Servern bei Google, also der ein oder andere Leser sollte sich schonmal seinen Aluhut aufsetzen.

slack

#1 Slack

Die absolute Nr. 1 ist dieses Jahr Slack. Ich habe soviel Spaß mit dem Programm das Kommunikation mit Kunden, Kollegen, wie „damals“ mit Mail auch nur noch halb so lange dauert und auch nur halb so anstrengend. Ich liebe dieses Werkzeug. Das Design, die Bots und die Integrationen. Großartig! Wer das in seinem Team nicht nutzt verschwendet leider eine Menge Zeit und es gehen viele Informationen verloren die man mitteilen würde, für die eine Mail aber einfach zu klobig und anstregend ist.

macbookPROr

# One more Thing:

Macbook Retina 15″

Mein Arbeitsgerät. Eigentlich nur aus der schieren Not heraus angeschafft aber nie bereut. Einmal Retina Display, immer Retina. Selbst der Umstand das es spiegelt ist für mich, der immer nur auf matten Displays gearbeitet hat nur wenig störend. Es ist so angenehm auf dem Display zu lesen, zu Programmieren, zu Arbeiten. Dazu kommt ein stimmiges Gesamtpacket an Leistung und komfort. Das Teil wiegt echt ein Witz und ist rasendschnell. Alles das hat natürlich seinen Preis. Aber wer wie ich damit sein Geld verdient, greift gerne tief in die Tasche und hat ein paar Jahre Ruhe.

Was sind eure Lieblinge 2015? Haben wir vielleicht überschneidungen? Lasst es mich wissen.

Twitter ist kein Chat! – panellist.io

Stimmt. Jetzt gibs panelist.io. Eigentlich relativ selbsterklärend:

Ihr könnt dirt schnell und einfach einen Chat Room zu einem Topic aufmachen und per Twitter Leute einladen und euch unterhalten. Klar das ganz wirkt sehr simple und einfach und man kann ja auch Telegram, Whats App, … nehmen. Aber der Focus auf Twitter und die direkte Anbindung finde ich genial und ich glaube das Teil werde ich in der Zukunft des öfteren mal einsetzen!

panellist